Si tratta di una lettera che Amrein spedì all’amica Berta Noll per informarla sulla propria situazione a Zurigo. è la seconda lettera dopo la grande cesura avvenuta a causa della Seconda Guerra mondiale. L’autrice racconta di come procede il lavoro presso la sezione “il Libro italiano” della libreria «Zum Elsässer», in particolare si sofferma sul proprio rapporto difficile con il proprietario Giovanni Rodio.
“Also meine Arbeit <u. Aufgabe>, die fiel mir tatsächlich nur so in dem Schoss. allerdings musste ich sie dann erst noch machen, und unter nicht geringen Kämpfen und mühen. eine Arbeit in der alles, mein Wissen, aber auch meine angeborenen <u. menschlichen> Fähigkeiten voll zur Anwendung kamen (<für Gustav:> unter Wissen verstehe ich: “das Wenige, das ich etwa gelernt habe”). Stelle Dir vor, dass eine der grössten, aber bestimmt die schönste Buchhandlung Zürichs mir ihre völlige Reorganisation verdankt und dass ich darin ganz unabhängig schalte und walte. doch das sagt noch nichts. Mein spezieller Wirkungskreis ist eine grosse eigene Abteilung für romanische Sprachen, die ich ins Leben rief, und zwar in denkbar schönsten Rahmen. Man glaubt sich in den Räumen einer Privatwohnung einer herrlichen Privatbibliothek zu befinden. Doch Du kennts natürlich die frühere Buchhandlung Albert Müller am Sonnaiquai. Das alte Haus ist wunderbar renoviert, doch das schönste ist eben diese erste Etage, die ich im Oktober 1940 volkommen leer betrat. Im übrigen Teil des Hauses war damals der Kampf aller gegen alle. Und das musste alles zuerst gesäubert werden. Wir haben es jetzt so ziemlich erreicht. Doch es brauchte ungeheuer viel. Und ohne meine beiden Getreuen hätte ich es nicht vermocht. Die eine davon ist jemand, den Du wohl vielleicht einmal im “Kreis” gesehen hast: Nelly Lauchenauer, auch Romanistin, ein süsses Geschöpf, eine zweite Tochter für mich. Der zweite ist ein junger Mensch, ein Fabrikarbeiter mit hohem geistigen Gaben, zudem vielleicht einer der vornehmsten Charaktere, die mir begegnet sind, den ich direkt aus der Fabrik in die Buchhandlung geholt habe. er hat sich so sehr bewährt, dass er jetzt die eigentliche deutsche Buchhandlung leitet und zudem Geschäftsführer des Ganzen ist.
Der Besitzer des Geschäftes ist Ingenieur, betreibt die Buchhandlung als Liebhaberei, und – was das beste ist – ist fast immer fort, sodass wir eigentlich ganz allein Herr und Meister sind”.
Interessante riferimento a Gustav, il marito di Berta Noll, al termine della lettera: “Gustav wird sich gewiss für meine Tätigkeit interessieren. Ich könnte ihm jetzt in manchem leicht und prompt Auskunft geben, wo ich früher versagte. Auch vielleicht Bücher, die er sonst nicht leicht bekommt, verschaffen”.